Erneuter Polizeieinsatz wg. Geocacher ? Eher nicht….

T-Online vermeldet einen neuen Polizeieinsatz in Zusammenhang mit Geocaching. Dies halte ich eher für fraglich….
T-Online.de schreib reißerisch: Geocaching sorgt für Polizeieinsatz

Passiert ist das ganze anscheinend in Dresden (Sachsen).
Eine Person wurde beobachtet wie sie ein Paket in einen Gulli warf und daraufhin wurde die Polizei alarmiert.
Gefunden wurde aber nur „ein Plastikpaket“ das sich als GPS-Gerät herausstellte.
Eine Plastikbox wäre ein Argument fürs Geocachen.
Aber ein GPS-Gerät? Welcher Cacher schmeißt sein GPS-Gerät in einen Kanal? Ein bisschen was kosten die GPS-Geräte ja dann doch…

Da das „Plastikpaket“(=GPS-Gerät lt. Artikel) in einem Kanaldeckel gefunden wurde, könnte man auch vermuten, dass es sich eher um eine Versuch handelt ein GPS-Gerät in die Kanalisation einzubringen und dieses dann zu verfolgen / tracken. Woher der definitive Rückschluss aufs Geocachen kommt, ist mir momentan noch etwas unklar….

Ich vermute (!Spekulation!) dass hier zwei Dinge die nichts miteinander zu tun haben in einen Topf geworfen werden um den doch recht kargen Artikel etwas auszuschmücken oder weil Geocaching einen Bezug zu GPS-Geräten hat. (Dann müsste man aber auch bei Artikeln über Straßenvermessungen und GPS-Messungen für Karten und Navis auf die ausdrückliche Unterstützung von Geocachern hinweisen, wenn man dieser falschen Denkweise weiterfolgen würde… 🙂
Vielleicht haben aber auch Presseartikel zum Thema Geocaching der letzten Wochen (bspw. die beiden betrunkenen Cacher auf dem Fabrikdach[LP] in Leipzig) für diesen Rückschluss gesorgt ohne das ein Zusammenhang wirklich besteht. Und GPS-Geräte können ja von vielerlei Leuten benutzt und frei erworben werden (Autofahrer, Mountenbiker, GPS-Interessierte, Wanderer, etc….).

Nachtrag am 29.11.2011 03:00 Uhr:
Gerüchteweise handelt es sich bei dem „Plastikpaket“/GPS-Gerät um einen Chirp. Eine Quelle dazu steht noch aus…